Demokratie Ulm

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DEMOKRATIE ULM

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Demonstration für Demokratie auf Ulmer Münsterplatz

Rund 500 Menschen sind am Sonntagnachmittag auf den Münsterplatz in Ulm gekommen, um ein starkes Zeichen für die Demokratie zu setzen. Trotz Faschingszeit, kaltem Wetter und Fußball-Heimspiel folgten viele Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf zur Kundgebung „Gemeinsam für Demokratie“, zu der auch wir als Bündnis mit aufgerufen haben.

Organisiert wurde die Veranstaltung von einer losen Gruppe junger Ulmerinnen und Ulmer, die sich selbst als „einfach nur demokratieverliebt“ beschreiben. Unter den Teilnehmenden waren viele Studierende, Familien sowie die Initiative „Omas gegen Rechts“. Regenbogenfahnen und eine vielfältige Zusammensetzung der Demonstrierenden unterstrichen das Anliegen der Veranstaltung: eine laute, bunte und vielfältige Demokratie sichtbar zu machen.

Initiatorin Carina Kugelmann betonte in ihrer Rede, dass in Deutschland noch immer vieles gut funktioniere und es mehr gebe, was die Menschen verbinde, als sie trenne. Ziel der Kundgebung sei es gewesen, Hoffnung zu geben und die Demokratie nicht nur zu verteidigen, sondern auch bewusst zu feiern.

Als prominenter Redner sprach Oberbürgermeister Martin Ansbacher. Er unterstrich, dass Demokratie mehr sei als ein politisches System – sie sei eine innere Haltung. Angesichts des weltweiten Drucks auf demokratische Strukturen sei es umso wichtiger, dass Menschen bereit seien, öffentlich für die demokratischen Grundwerte einzustehen.

Im Mittelpunkt mehrerer Redebeiträge stand zudem das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland mit seinen zentralen Artikeln zur demokratischen Grundordnung – darunter Artikel 1 („Die Würde des Menschen ist unantastbar“), Artikel 3 („Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“) und Artikel 20 („Deutschland ist ein demokratischer Bundesstaat“).

Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll: Viele Menschen stehen geschlossen für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt ein.